Der Junker 2013 ist da!

Antonia Klienser und Nariae Baik sind vom neuen Junker begeistert.
Antonia Klienser und Nariae Baik sind vom neuen Junker begeistert.
Christian Weiss, vom Weingut Weiss-Welle schenkt seinen Junker aus.
Christian Gratzer, vom Weingut Weiss-Welle schenkt seinen Junker aus.
Gerti Klug vom Weingut Klug ist mit ihrer Weinlese sehr zufrieden.
Gerti Klug vom Weingut Klug ist mit ihrer Weinlese sehr zufrieden.
Stefan, Karin, Andreas, Markus und Markus feiern eine absolvierte Prüfung.
Stefan, Karin, Andreas, Markus und Markus feiern eine absolvierte Prüfung.

Wer nicht länger auf den neuen Jahrgang warten will, der wird sich besonders freuen. Termingerecht am 6. November, am Mittwoch vor dem Martinstag, wurde der neue steirische Junker in der Grazer Stadthalle präsentiert. Der Jungwein ist in den rund 20 Jahren, seitdem er geschlossen als Junker auftritt, zu einer festen Institution geworden. Außerdem gibt er dem eigentlichen Jahrgang genügend Zeit um in Ruhe heranreifen zu können.

Rund 800.000 Flaschen, oder zehn Prozent der steirischen Weinproduktion werden als Junker verkauft. Eine nicht unwesentliche Größe, auch deshalb, weil der steirische Junker rund 60 Prozent des österreichischen Jungweines ausmacht. Dass der Junker so beliebt ist, zeigt sich auch bei der Junkerpräsentation 2013 in der Grazer Stadthalle. Es sind vor allem junge Besucher, in Tracht gekleidet, die sich an den Ständen der Winzer um die ersten Kostproben des neuen Junkers drängen. „Der Junker ist der erste Vorbote des neuen Jahrgangs und heuer schmeckt er uns besonders gut“, erzählen Antonia Klienser und Nariae Baik.

Frischer Wein
Auch die Weinbauern der Südsteirischen Weinstraße sind mit ihrem Junker sehr zufrieden. Christian Gratzer vom Weingut Weiss-Welle in Glanz gibt sich versöhnlich: „Zuerst war der heiße Sommer ein Schock für uns, aber der Regen ist quasi fünf vor zwölf doch noch gekommen. Deshalb können wir sehr zufrieden sein.“ Zu seinem Junker erklärt er: „Gewisse Weinbauern reizen das mit der Frische voll aus. Dazu gehören auch wir, wir haben einen sehr säurebetonten Junker.“ Für Gratzer hat der Junker den Vorteil, dass sich seine Kunden das ganze Jahr über mit dem Wein auseinandersetzen und er so im Gespräch bleiben kann.

Ähnlich geht es Gerti Klug vom Weingut Klug in Eichberg-Trautenburg: „Wir sind sehr zufrieden und haben auch eine schöne Menge zusammenbekommen. Wir haben für unseren Junker ein Cuvee aus Weißburgunder- und Chardonnay-Trauben zusammengestellt.“ Wer einen Junker produzieren will muss sich aber bestimmten Regeln unterwerfen. Das bestätigt auch Willi Sattler, Obmann der Marktgemeinschaft Wein: „Es sind nur 11,5 Prozent Alkohol und ein Restzucker von drei Gramm erlaubt. Trotzdem gibt es aber viele Möglichkeiten für den Winzer einen individuellen Junker zu erstellen.“ Er sieht im Junker vor allem eine Chance für die Weinbauern sich für den kommenden Jahrgang zu empfehlen: „Wer einen guten Junker verkauft macht sich einen Namen.“

Ausgelassen feiern
Die Junkerpräsentation ist aber vor allem auch eine Möglichkeit einmal ausgelassen zu feiern. „Wir sind alle Medizinstudenten und haben heute eine Prüfung gehabt. Das wollten wir feiern. In den vergangenen Jahren war die Junkerpräsentation nämlich immer am Abend vor der Prüfung, da konnten wir nie kommen“, erzählen Stefan, Karin, Andreas, Markus und Markus. Die Stimmung sei allein schon wegen der vielen Trachten besonders toll, bestätigen die Studenten.

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